Großstädte haben im Sommer ein großes Problem: Wenn die Temperaturen steigen, wirken die asphaltierten Straßen wie Fußbodenheizungen. Sie nehmen die Wärme bzw. Hitze der Sonneneinstrahlung auf und speichern sie. Dadurch wirken heiße Tage in städtischen Häuserschluchten noch einmal ein paar Grad wärmer – die Wärme geben sie erst nachts wieder langsam ab. In Los Angeles wird deshalb nun ein ein neuer Straßenbelag getestet, welcher einen Großteil des Sonnenlichts reflektieren soll.

Während der aktuellen Hitzewelle hat der Asphalt zwischen 42 und 43 Grad Celsius – nach einer Schicht der reflektierenden Farbe sind es „nur mehr“ 36 Grad Celsius – ein Unterschied von sieben Grad, und das bevor noch eine weitere Schicht aufgetragen wurde.

Der Testlauf soll auch überprüfen, wie rasch diese Schicht durch Reifenspuren oder Ölflecken ihre Farbe und somit ihre Reflektionsfähigkeit verliert. Die Spezialbeschichtung kostet pro Meile (1,6 Kilometer) zwischen 21.000 und 34.000 Euro und soll sieben Jahre halten.

Es gibt aber natürlich mehr Möglichkeiten, dem sogenannten Hitzeinseleffekt entgegenzuwirkungen: Durch das Bepflanzen der Straßenränder mit Bäumen (dadurch dringt weniger Sonne auf die Straße durch) oder den Einsatz kühlender Dachmaterialen auf Wohnhäusern an den Straßen.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public DomaintpsdavePixabay

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