Ísafjörður ist eine kleine Stadt im Nordwesten Islands – mit rund 2.500 Einwohnern. Aber seit wenigen Tagen doch sehr berühmt: Denn dort gibt es seit kurzem einen neuartigen Zebrastreifen, der AutofahrerInnen dazu bringen soll, auch wirklich anzuhalten – und all das nur mit einer optischen Täuschung.

Fährt man das erste Mal darauf zu, sieht es für den/die FahrerIn so aus, als würden weiße Blöcke in der Luft schweben – hier wurde mit Schatten und Schattierungen gearbeitet, die den gewohnten Streifen eine Dreidimensionalität einhauchen.

Der Umweltbeauftragte der kleinen Stadt, Ralf Tralla, hatte die Idee dazu – und hat schließlich auch die notwendigen Genehmigungen von Polizei und Verkehrsbehörde geholt. Das alles gelang innerhalb weniger Wochen – und so konnte schließlich Vegamálun GÍH, die zuständige Straßenbemalungsfirma mit dem außergewöhnlichen Zebrastreifen beginnen.

Dadurch soll die Aufmerksamkeit der AutofahrerInnen ganz gezielt auf die vermeintlichen Gegenstände auf der Straße lenken – mehr als bei den herkömmlichen Zebrastreifen, die man zwar auch sieht, aber oftmals zu unbedacht überfährt. Ob der Schockeffekt jedoch nach einiger Gewöhnungszeit immer noch funktioniert, bleibt natürlich fraglich.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: Screenshot aus dem YouTube-Video

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