#362 Neu gezüchtete Korallenhybriden sollen Riffabbau verhindern

WissenschaftlerInnen haben „Superkorallen“ gezüchtet, welche auch in den wärmer werdenden Weltmeeren überleben können. Dabei wurden verschiedene Arten riffbildender Korallen gekreuzt – jene, die eher in kälteren Gewässern wachsen mit jenen, die auch wärmeren Temperaturen ausgesetzt sein können.

In einem Londoner Aquarium ist es gelungen, den gesamten komplexen Lebenszyklus von Laichkorallen zu reproduzieren – nun werden diese in Florida hochgezogen. Bis 2019 sollen dann diese Korallen vor der Küste gepflanzt werden. Auf einer Konferenz an der Universität Oxford wurde auch darüber gesprochen, dass ein derartige Eingriff an Korallenriffe kontrovers diskutiert wird und auch als riskant angesehen werden könnte. Doch der voranschreitende Riffabbau lasse es nicht zu, dass man die Korallenriffe in Ruhe lasse, so Prof. Madeleine van Oppen vom australischen Institut für Meereswissenschaften und der Universität von Melbourne.

Weiters wird an Gentechnologie geforscht: So sollen schützende Gene in Korallen abgegeben werden. Van Oppens Team arbeitet daran, Probiotika auf ein Riff zu sprühen, um diese zu stärken.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain, joakantPixabay

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