#360 SAM – Kremser Team erfindet den Blindenstock neu

Ein Kremser Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen modernen Blindenstock zu kreieren. Ihrer Meinung nach sei viel mehr möglich als mit den aktuellen Modellen – und ihr Prototyp wäre bereit, in die Massenfertigung zu gehen. Jetzt haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet.

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Ein Kremser Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen modernen Blindenstock zu kreieren. Ihrer Meinung nach sei viel mehr möglich als mit den aktuellen Modellen – und ihr Prototyp wäre bereit, in die Massenfertigung zu gehen. Jetzt haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet.

https://www.kickstarter.com/projects/sam-robertlielacher/sam-white-cane

Die Niederösterreicher hinter dem Start-up „Polymerwerkstatt GmbH“ sehen in ihrem Gerät alles vereint: Sicherheit, Agilität und Mobilität – und kürzen das einfach mit SAM ab. Ihr Blindenstock ist aus leichtem, stabilen Plastik, der Griffe lässt sich auf die Bedürfnisse der NutzerInnen anpassen, innerhalb von Sekunden ist er einsatzbereit. Alle Features werden im Kickstarter-Video erklärt – besonders cool aber: Der Stock leuchtet im Dunkeln und macht NutzerInnen nachts damit deutlich sichtbarer als zuvor.

Bis zum 19. Jänner 2018 wollen sie 73.500 Euro mittels Crowdfunding erhalten – erst wenn diese Hürde geschafft ist, erhalten die drei Entwickler auch das gesamte Geld.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: Copyright: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

#279 PocketDefi: Ein Defibrillator zum Mitnehmen

Ein Grazer Startup hat den kleinsten und handlichsten Defibrillator entwickelt. Vor wenigen Tagen startete man eine Crowdfundingkampagne – und konnte das erste Fundingziel bereits nach 48 Stunden erreichen.

Der Einsatz von Defibrillatoren kann die Überlebenchance nach einem Herzstillstand deutlich erhöhen – deshalb sollte man stets wissen, wo man einen findet (bzw. wo man online nachschauen muss:  für Österreich 144.at/defi, für Deutschland defikataster.de und für die Schweiz: herzsicher.ch). Das Grazer Start-up Liimtec hat sich aber zum Ziel gesetzt, den Defibrillator weiterzuentwickeln: Der PocketDefi ist nur 400 Gramm schwer und laut seinen EntwicklerInnen der kleinste Defibrillator der Welt. Seit wenigen Tagen ist nun die Crowdfunding-Kampagne am Laufen – mit vollem Erfolg: nach gerade einmal zwei Tagen wurden bereits 120.000 Euro finanziert – die erste 75 Geräte waren sogar innerhalb von 10 Minuten verkauft.

Natürlich gibt es bei einem solchen lebensrettenden Gerät große Auflagen – das Gerät soll für Österreich, Deutschland und die Schweiz angeboten werden und soll natürlich alle notwendigen Zertifizierungen und Zulassungen vorweisen können. Sollte die Kampagne so gut weiterlaufen (und im kommenden Monat zumindest 250.000 Euro erreicht werden, soll es weitere Sprachpakete für Frankreich, Spanien, die Niederlande und Italien geben – dem großen Launch in vielen europäischen Staaten sollte damit also nichts mehr im Weg stehen. (Im August erhielt das Startup zudem Investitionen in sechststelliger Höhe.)

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Für die KäuferInnen heißt es aber trotzdem warten: Die ersten Geräte sollen im Dezember 2018 ausgeliefert werden. Sofort nach dem Ende des Fundings wird mit der serienfähigen Produktion begonnen – doch aufgrund der strengen medizinrechtlichen Vorgaben kann die Zulassung nur auf Basis eines fertigen Produktes erfolgen. Das Gerät kostet 699 Euro – aktuell gibt es bei der Crowdfunding-Aktion noch einen 35-prozentigen Rabatt (der Preis sinkt dadurch auf 449 Euro). Im Vergleich zu größeren Geräten ist der Preis deutlich geringer.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: Bilder von der PocketDefi-Facebookseite

#192 GravityLight – Licht durch Gewicht und Erdanziehung

Die GravityLight Foundation hat ein Beleuchtungssystem entwickelt, welches rein durch Gewicht Licht spendet – vor allem für Gebiete mit kaum vorhandener Anbindung an die Elektrizität bieten diese Lampen Hoffnung.

GL_Foundation_HorizontalZahlreiche Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, in Bereichen der Welt, in der Strom noch Mangelware ist, Licht zu erzeugen. Liter a Light zum Beispiel arbeitet dabei, wie berichtet, mit der Sonne. Die GravityLight Foundation hingegen bedient sich etwas, dass sowohl am Tag als auch in der Nacht vorhanden ist: Die Schwerkraft.

x1 GravityLight and x2 SatLights (Grey Branded)Das Prinzip ist dabei aber nicht neu: Schon Standuhren, die es seit dem 17. Jahrhundert gibt, wurden mit Gewichten angetrieben. Durch das langsame Hinabgleiten des Gewichts wird ein Kettenrad versorgt, welches sich dann sehr langsam mit hohem Drehmoment (kraft) dreht. Ein Polymergetriebe im Gehäuse verwandelt dies in eine Hochgeschwindigkeits-Niederdrehmomentausgabe, die einen Gleichstromgenerator bei Tausenden von Umdrehungen pro Minute antreibt. Das Gerät liefert so lange Licht, bis das Gewicht unten angekommen ist – also ungefähr eine halbe Stunde. Über Kontakte können übrigens auch andere Geräte wie z.B. Radios usw. betrieben werden.

Bereits Ende 2012 startete die Foundation eine Crowdfunding-Aktion: 55.000 Dollar waren gewünscht, 399.590 Dollar sind es schließlich geworden. Die zweite Version von GravityLight wurde 2015 ebenfalls wieder mit Crowdfunding finanziert: auch dabei kamen 401.077 Dollar zusammen.

Die Lampen sollen in armen Gebieten in Entwicklungsländern wie z.B. Kenia zum Einsatz kommen – und die Foundation lässt die Geräte sogar in Kenia herstellen und schafft so Arbeitsplätze für lokale Arbeitnehmer. Zuletzt gab es eine Kooperation mit dem Mineralöl- und Erdgasunternehmen Shell: Das Unternehmen finanzierte dabei Tausende Lampen.

Ziel ist es, mehr und mehr GravityLights in den Entwicklungsländern zu etablieren und die Nutzung von Petroleumlampen weiter einzuschränken. Diese Lampen sind oftmals Grund für Lungenkrebs und Augenkrankheiten.

Der Entwickler hat die Beweggründe und Ziele in einem TEDx-Vortrag ausführlich erklärt:


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: alle Bilder aus der Pressemappe der GravityLight Foundation

#143 GiveDirectly: Bedingungsloses Grundeinkommen soll Armut in Kenia bekämpfen

Die Non-Profit-Organisation GiveDirectly hat ein Programm gestartet, in welchen 26.000 Menschen in Kenia ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten sollen – 6.000 davon sogar über den Zeitraum von 12 Jahren.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist nun schon seit einigen Jahren ein Thema. Dies wird kontrovers diskutiert und an einigen Orten bereits ausgetestet – wie z.B. zuletzt in Finnland. Doch kann es auch eine Möglichkeit sein, die Armut am afrikanischen Kontinent zu bekämpfen?

Die Non-Profit-Organisation GiveDirectly hat mit einem 12-Jahre-Pilot-Programm das bislang größte Experiment zum bedingungslosen Grundeinkommen gestartet. Dabei sollen 26.000 Menschen aus 200 verschiedenen kenianischen Orten beteiligt sein – 6.000 davon sollen durch das Projekt über den Zeitraum der ganzen zwölf Jahre ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten.

Dabei sollen sie 0,75 US-Dollar (rund 0,67 Euro) pro Tag erhalten. Das durchschnittliche Jahreeinkommen in Kenia liegt laut der Weltbank bei rund 1.340 US-Dollar bzw. 1231,05 Euro. Laut laenderdaten.info liegt das durchschnittliche Monatsgehalt bei 101 Euro. (Siehe dazu: Update-Information am Ende des Beitrages)

ForscherInnen an den Universitäten Princeton und MIT werten dabei die Daten aus und zeigen auf, ob das Programm effektiv ist oder nicht. Obwohl das Projekt bereits angelaufen ist, sammelt GiveDirectly weiter Geld aus der Crowd: Bislang konnten bereits 24,3 Millionen gesammelt werden.

Unter anderem investierte Pierre Omidyar, ein US-Amerikaner iranischer Herkunft und der Gründer der Auktionsplattform eBay, eine halbe Million US-Dollar in das Programm. Auch ein Mitbegründer von Facebook, Dustin Moskovitz, hat sich bereits beteiligt. Und so scheint es nur mehr eine Frage der Zeit zu sein, bis das Projekt wirklich starten kann und aussagekräftige Ergebnisse liefern wird können.

In diesem Podcast von Vox.com hört man Eindrücke aus Kenia, geht auf auftauchende Fragen ein und ist grundsätzlich sehr interessant anzuhören (auf Englisch):


Weiterführende Links und Quellen:

Update-Information/Erratum: Mir ist beim Umrechnen aufgrund von Komma und Punkt ein Fehler unterlaufen. In der ersten Version des Artikels schrieb ich darüber, dass das durchschnittliche Monatseinkommen bei rund 15 Euro liege, das ist natürlich falsch. Das Durchschnittseinkommen pro Monat liegt bei 101 Euro. Sorry! (Vielen Dank an Andreas und Andy fürs Aufmerksammachen und Andy fürs Liefern weiterer Quellen!)

Bildquelle: CC BY SA (2.0), wrcomms, Titel: Kenyan shillings, Flickr

#122 Erstes Crowdfunding-Krankenhaus in Aleppo eröffnet

Ende 2016 startete eine Crowdfunding-Kampagne für den Wiederaufbau des zuvor letzten Kinderkrankenhauses in Aleppo, Syrien. 270 % des Finanzierungsziels wurden erreicht, Anfang April wurde das „Hope Hospital“ wiedereröffnet und dank der zahlreichen Spenden von über 4.800 Menschen sind nun auch die Kosten für die ersten sechs Monate gedeckt.

Syrien befindet sich seit sechs Jahren in einem fürchterlichen Bürgerkrieg. Deshalb ist es sehr schwer, positive Geschichten aus dem Land zu berichten. Doch der Einsatz von zahlreichen Menschen hat dafür gesorgt, dass das Leben und vor allem die gesundheitliche Betreuung für einen Teil der Bevölkerung besser wird.

Ende des vergangenen Jahres startete eine Crowdfunding-Kampagne namens „People’s Convoy“. Innerhalb von nur zwei Wochen sammelte man dabei Spenden von 246.505 Britischen Pfund (rund 290.000 Euro) und erreichte damit 270 % des selbstgesteckten Ziels. Mit dem Geld wollte man ein Krankenhaus wiederaufbauen – dank der zahlreichen Spenden von rund 4.800 Menschen wurden aber zugleich die laufenden Kosten von sechs Monaten gedeckt.

Das Krankenhaus wurde damit bereits zum siebten Mal wieder aufgebaut, nachdem es zuvor bereits sechsmal durch Bomben zerstört wurde. Aus dem „Children’s Hospital“ wurde nun das „Hope Hospital“, betrieben von der „Independent Doctors Association“ (IDA), einer Organisation, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Standardlevel im Bereich Gesundheit und sozialem Wohlbefinden herzustellen und zu erhalten.

Zwischen Jarablus, Azaz und Menbij befindet sich das „Hope Hospital“ und bietet damit Hilfe für rund 60.000 Menschen in diesem ländlichen Raum rund um Aleppo. Am 5. April feierte es feierliche Eröffnung:

 

Dr. Hallam von der Independent Doctors Association erklärt, was der Einsatz aus Großbritannien für sie in Syrien bedeutet hat:

After evacuating from Aleppo our hearts ached, because we had been building the Children’s Hospital in Aleppo for two years and then lost everything. There was something in my heart that said we would have to give up and not work inside a children’s hospital again.

After we saw the People’s Convoy, something rebuilt within ourselves. The hope returned to me when I realised that there are people thinking about us and supporting us. It means all the people in the world aim to save children lives wherever they are and whoever they are. It means the world knew what we were doing inside Aleppo: serving the children, the civilians. So we began working hard to build the new children’s hospital (Hope Hospital). For us, it represents a new place where we can work and still imagine ourselves back in Aleppo. (goodnewsshared.com)

Das gesamte in der Crowdfunding gesammelte Geld kam dem Wiederaufbau und der Ausstattung des Krankenhauses zugute. Selbst die Kosten für den organisierten Convoy wurden nicht damit bezahlt.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain, DarkoStojanovic, Pixabay

#63 Mit dem Fernsehen eine Sprache lernen

Durch Fernsehkonsum (und mithilfe einer App und Untertiteln) soll das Erlernen der Sprache Spaß machen. Ein hehres Ziel, dass aktuell in Linz in die Testphase startet.

Bei der Integration von zugewanderten Menschen ist das Erlernen der Sprache eine der größten Herausforderungen und zugleich eine sehr wichtige Bedingung. Deshalb arbeiten auch viele WissenschaftlerInnen, ForscherInnen und Kreative in diesem wichtigen Feld. Während das bereits vorgestellt Tarjimly (von drei MIT-Entwicklern umgesetzt) sich als Übersetzungshelfer ansieht, geht es bei uugot.it hingegen darum, eine Sprache langfristig zu erlernen.

Doch wie funktioniert diese App? Auf linz.at ist die Funktionsweise kurz zusammengefasst:

Das Prinzip ist einfach: TV-Sendungen werden auf das Smartphone oder Tablet gestreamt und mit interaktiven Untertiteln versehen. Der/Die NutzerIn kann sich nicht verstandene Begriffe simultan übersetzen lassen. „Wir wollen mit uugot.it nicht nur eine einfache, sondern auch eine unterhaltsame Methode entwickeln, um Sprache zu lernen. Eine Methode, die gleichermaßen Spaß macht und den Integrationsprozess beschleunigt“, erklärt Philipp Etzlinger, CEO und Co-Founder von uugot.it. (linz.at)

Um es noch einmal kurz zu erklären: Die Untertitel sind zuerst einmal auf Deutsch. Versteht man ein Wort nicht, wird dies durch Draufklicken simultan übersetzt – in die (auswählte) Muttersprache der TeilnehmerInnen. Dieses angeklickte Wort taucht dann als interaktive Lernkarte auf, um später wiederholt zu werden. Etzlinger betont zudem, dass Fernsehen auch sehr viel über die Kultur eines Landes zeigt und macht dies für Zugewanderte verständlicher.

Ihre Marktgröße schätzen sie auf ihrer Website sehr hoch ein: denn weltweit gibt es 1,2 Mrd. Menschen, die eine Sprache lernen und 232 Millionen Migranten. Vorerst haben sie einen deutlich kleineren, aber doch recht großen Erfolg zu vermelden: Die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz unterstützt das Projekt – das bedeutet, dass TeilnehmerInnen, welche an der Volkshochschule Linz den Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ besuchen, in einer fünfwöchigen Testphase die App nutzen sollen. Diese soll helfen, Fehler auszumerzen und die Usability zu verbessern, um die Marktreife zu erlangen.

Hier noch ein Video, mit dem sie Ende 2015 um ein erstes Crowdfunding-Budget fragten:


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain, OpenClipart-Vectors, Pixabay

#49 Startschuss für österreichische Crowdfunding-Plattform fürs Gemeinwohl

Die Genossenschaft „Bank für Gemeinwohl“ hat nun eine Crowdfunding-Plattform gestartet, auf der nur ethisch, sozial und ökologisch ausgerichtete Projekte und Unternehmen Platz finden werden.

Die Genossenschaft „Bank für Gemeinwohl“ hat es sich zum großen Ziel gemacht, eine Bank zu gründen, welche ethisch, sozial und ökologisch ausgerichtete Unternehmen und Projekte fördert und finanziert. Im Oktober 2016 ist ein weiterer Schritt bis zur finalen Gründung dieser Bank angekündigt worden: Man wolle eine Crowdfunding-Plattform für „gemeinwohlorientierte“ Projekte starten. Dies ist im Jänner 2017 schließlich passiert, innerhalb eines Monats wurden auf der „BfG Crowdfunding Plattform“ nun bereits 20 Projekte eingereicht.

Was ist Crowdfunding?

Der Begriff Crowdfunding stammt aus dem englischen Sprachraum und setzt sich aus den Wörtern „crowd“, was so viel heißt wie „Gruppe“ und „funding“ zusammen, was im Deutschen „Finanzierung“ bedeutet. Diese Übersetzung verrät auch schon so einiges über die Idee, die hinter Crowdfunding steht, nämlich geht es hier um die Finanzierung durch eine Personengruppe. Als deutsches Synonym wird in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung „Schwarmfinanzierung“ verwendet. (gruenderszene.de)

Auf ihrer Website erklärt das Team, aus welchen Bereichen die Projekt- und Geschäftsideen stammen müssen, damit sie Teil der Crowdfunding-Plattform werden können:

  • Ökologische Landwirtschaft und Ernährung
  • Erneuerbare Energien, Ressourceneffizienz und Mobilität
  • Sozialprojekte und soziales Engagement
  • Bildungs- und Kulturprojekte
  • Wohnprojekte und nachhaltiges Bauen
  • Sozial und ökologisch ausgerichtete Unternehmen

Die Projekte sollen mit den Crowdfunding-Varianten „Geld für Gegenleistung“ (Reward based Crowdfunding) und „Geld für Zinsen“ (Lending based Crowdfunding) finanziert werden. Auch „Geld für eine gute Tat“ (Donation based Crowdfunding) soll im weiteren Verlauf möglich sein – nur die Form „Geld für Beteiligung“ (Equity based Crowdfunding“ wird es bei dieser Plattform nicht geben.

Aktuell sucht das Team nach Projekten, Produkten und Startups, welche einen konkreten Finanzierungsbedarf haben. Diese werden dann, in einem mehrstufigen Prozess auf ihre „Gemeinwohl-Orientierung“ und Machbarkeit geprüft, bevor die Projekte ab April von der Crowd unterstützt werden können.

Die eigentliche Bank soll übrigens frühestens 2020 starten, 2018 möchte man als nächsten Schritt nach der Crowdfunding-Plattform ein Online-Zahlungsinstitut errichten.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC BY SA, Rocío Lara, „Crowdfunding“, Flickr