#302 Chinas zwangsläufiges Umdenken und der Kampf gegen Luftverschmutzung

Chinas Kohleproduktion hat sich zwischen 2003 und 2011 mehr als verdoppelt – doch aufgrund der dadurch entstandenen Probleme mit massiver Luftverschmutzung – und durch die Milliarden Investitionen in saubere Energie in den vergangenen Monaten scheint nun ein Umdenken zu passieren. Nun mussten 40 Prozent aller chinesischen Firmen vorübergehend ihren Betrieb einstellen, weil sie die vorgegebenen Emissionsziele nicht erreichen konnten.

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Wie berichtet hat sich Chinas Kohleproduktion zwischen 2003 und 2011 von 20 auf über 40.000 Terawattstunden verdoppelt und war damit für fast die Hälfte der weltweiten Kohleproduktion verantwortlich. Doch aufgrund der dadurch entstandenen Probleme mit massiver Luftverschmutzung – und durch die Milliarden Investitionen in saubere Energie in den vergangenen Monaten scheint nun ein Umdenken zu passieren.

40 Prozent aller chinesischen Firmen (176.000 Fabriken und 44.000 Kohlekraftwerke) mussten ab 1. Oktober vorübergehend den Betrieb einstellen, weil sie die vorgegebenen Emissionsziele nicht erreichen konnten. Selbst die Stahlproduktion (in Peking, Tianjin und der Provinz Hebei) wurde um die Hälfte gesenkt. Die Regierung hat mehr als 7.000 Inspektoren eingesetzt.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2015 sterben täglich 4.000 ChinesInnen pro Tag an den Folgen der massiven Luftverschmutzung.

Im Artikel auf Zeit.de werden die Anstrengungen im Kampf gegen Luftverschmutzung und der Entwicklung dem Einsatz von Erneuerbarer Energie

Gleichzeitig soll die Energieproduktion durch Sonnenenergie bis 2020 um ein Fünftel erhöht werden. Den zunächst geplanten Bau von mehr als 100 neuen Kohlekraftwerken hat die Regierung inzwischen aufgegeben. Stattdessen will sie in den nächsten Jahren umgerechnet mindestens 320 Milliarden Euro in Ökoenergieprojekte stecken. Vier Städte in der Region, darunter Peking und Tianjin, sollen ab 2020 komplett „kohlefreie Zonen“ werden.

Beim Umstieg auf erneuerbare Energien ist China heute schon führend. Die Volksrepublik erzeugt ein Fünftel ihres Stroms aus regenerativen Quellen. In den USA sind es – zum Vergleich – nur 13 Prozent. (zeit.de)


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#243 Potential von Fotovoltaik deutlich größer als erwartet

Offenbar hat man das Potential und die Effizienz jahrelang deutlich unterschätzt – bis 2050 könnten 30 bis 50 Prozent der weltweit benötigten Energie aus dieser Technologie kommen.

Nach dem ersten großen Hype von Fotovoltaik hieß es bald, dass diese Technologie nicht effizient genug sei – doch aktuelle Forschungsergebnisse sagen nun etwas anders. Bereits heute wird weit mehr elektronische Energie aus Sonnenlicht gewonnen als man früher prognostizierte. Bis zum Jahr 2050 könnte schließlich zwischen 30 und 50 Prozent der weltweit benötigten Energie aus dieser Technologie kommen – das ist drei Mal so viel, als man bislang annahm.

Das ForscherInnenteam rund um Felix Creutzig vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hat frühere Prognosen mit den aktuellen Zahlen verglichen. So stieg die installierte Leistung von 1998 bis 2015 jedes Jahr um 38 Prozent – die Internationale Energieagentur hatte hingegen zwischen 1998 und 2010 nur Wachstumsraten zwischen 16 und 30 Prozent erwartet.

Mehrere Gründe seien dafür wesentlich: Zum einen sei unterschätzt worden, wie positiv sich staatliche Fördermaßnahmen wie Einspeisevergütungen und günstige Kredite sowie die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung auf die Nutzung der Fotovoltaik auswirken. Auch die schnelle technologische Weiterentwicklung bei gleichzeitig fallenden Kosten sowie die Verteuerung konkurrierender Technologien seien nicht vorhergesehen worden. Derzeit sinke der Preis von Solarmodulen bei jeder Verdopplung der produzierten Gesamtmenge um mehr als 20 Prozent, schreibt das Team. (spiegel.de)


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#209 Die Sommerhitze zur Stromgewinnung nutzen

In der Ausstellung „Die Zukunft der Stadt“ im Technischen Museum Wien kann man das Konzept eines Wiener Architektenbüros begutachten: Dieses sieht ein Aufwindkraftwerk mit einer Höhe von 1.000 Meter vor, das zugleich als bewohnbares Hochhaus dienen soll.

Was wäre, wenn man die vor allem in diesem Sommer teils nur schwer aushaltbare Hitze zu etwas Positivem nutzen könnte? Aufwindkraftwerke tun genau das: dabei wird bodennahe Luft verwendet, die durch Sonneneinstrahlung aufgeheizt und in einen hohen Turm durch eine Turbine geschleust wird, um Strom zu erzeugen. Die Idee ist nicht neu: Bereits Anfangs der 1980er-Jahre gab es das erste Aufwindkraftwerk in voller Größe in der spanischen Stadt Manzanares – errichtet vom deutschen Ingeneurbüro Schlaich Bergermann Solar und Fördergeldern des Deutschen Bundesforschungsministeriums.

Das Wiener Architekturbüro heri&salli hat sich mit ihrer Idee eines Aufwindkraftwerks weit aus dem Fenster gelehnt: Ihr „Energie Land Turm“ soll 1 Kilometer (1.000 Meter) hoch sein. Jener in Manzares erreichte die Höhe von 194 Meter. Zusätzlich sieht ihr Konzept vor, dass der Turm zugleich als bewohnbares Hochhaus funktionieren soll. Das bislang höchste Bauwerk, das Burj Khalifa kommt übrigens auf 830 Meter.

Auch wenn all das eher utopisch klingt – es braucht immer Menschen, die über das bisher Bekannte hinausdenken. Für alle, die in den kommenden zwölf Monaten einmal in Wien sind: Dieses Konzept und noch viel mehr findet man in der Ausstellung „Die Zukunft der Stadt“ im Technischen Museum Wien.


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Bildquelle: CC BY-SA 3.0Widakora, „Solar Chimney prototype at Manzanares, Spain. View from south 8km away“, commons.wikimedia.org

#185 Qinqhai: Eine Woche lang ausschließlich erneuerbare Energien

Die chinesische Provinz Qinghai im Nordosten des tibetischen Hochlands hat es geschafft, zwischen dem 17. und dem 23. Juni nur erneuerbare Energien zu nutzen. Der Verbrauch in dieser Woche belief sich auf 1,1 Milliarden Kilowattstunden – ohne erneuerbarer Energie hätte die Provinz dafür 535.000 Tonnen Kohle verbrennen müssen.

Die chinesische Provinz Qinghai im Nordosten des tibetischen Hochlands hat es geschafft, zwischen dem 17. und dem 23. Juni nur erneuerbare Energien zu nutzen. In dieser Provinz leben 5,8 Millionen Menschen auf einer Fläche von 721.000 Quadratkilometern. Bei diesem Test wollte man aufzeigen, dass ein Stromnetz ausschließlich mit erneuerbaren Energien auskommt – das ist der Provinz damit geglückt.

Energie wurde dabei durch Wind-, Solar- und Wasserkraft erzeugt. 72 Prozent davon kamen allein aus der Wasserkraft. Der Verbrauch in dieser Woche belief sich auf 1,1 Milliarden Kilowattstunden – ohne erneuerbarer Energie hätte die Provinz dafür 535.000 Tonnen Kohle verbrennen müssen. Schon zuvor hat Qinqhai rund 83 Prozent des genutzten Stroms aus erneuerbare Energie gewonnen.

Man muss aber auch dazu sagen, dass diese chinesische Provinz eine perfekte Lage hat: Dort gibt mehr als 3.000 Stunden Sonnenlicht pro Jahr (Berlin: 1.636, Wien: 1884, Zürich: 1.566) – deshalb gibt es in Qinghai auch die größte Photovoltaik-Anlage der Welt. Auf einer Fläche von 10 Quadratmeilen (rund 25,9 Quadratkilomter) erzeugen 4 Millionen Panele Strom. Außerdem laufen die drei der größten Flüsse Asiens, der Gelbe Fluss (Huáng Hé), Jangtsekiang und Mekong durch die Region – dadurch ist das Potential für Wasserkraft immens.

China hat sich der Erfüllung der Ziele des Paris-Abkommens verschrieben: Im Jänner 2017 hatte man angekündigt, 360 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien bis 2020 zu investieren und damit bis zu 13 Millionen neue Jobs zu kreieren. Laut aktuellen Beobachtungen ist China bei der Umsetzung viel schneller als gedacht.


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#142 Schweiz: Mehrheit stimmt für Energiewende

Bei der am Sonntag stattgefundenen Volksabstimmung in der Schweiz haben sich 58,2 % der Wählerinnen und Wähler für die Energiestrategie 2050 ausgesprochen.

In vielen Medien liest man heute, dass die Schweiz sich für den Atomausstieg ausgesprochen hat. Das entspricht – sehr langfristig gesehen – auch der Wahrheit. Nur ist dieser „sanfte Atomausstieg“ nur ein kleiner Teil der „Energiestrategie 2050“, welche mit 58,2 % (bei einer Wahlbeteiligung von 42,4 %) angenommen wurde. Basis für diese Abstimmung ist ein revidiertes Energiegesetz (EnG), welches bereits im Herbst 2016 vom Parlament verabschiedet wurde.

Das Energiegesetz beinhaltet folgende Punkte: Verbot des Baus neuer Kernkraftwerke, Senkung des Energieverbrauchs, Steigerung der Energieeffizienz und Förderung erneuerbarer Energien. Auf diese Weise wird die Schweiz unabhängiger von importierten fossilen Energien. Gleichzeitig werden in der Schweiz die einheimischen erneuerbaren Energien gefördert und damit Arbeitsplätze sowie Investitionen geschaffen. (politnetz.ch)

Nach dem eindeutigen Ja für die Energiestrategie 2050 werden keine neuen Atomkraftwerke in der Schweiz hinzukommen. Wobei dies eher ein symbolischer Akt sei, wie Karl Gaulhofer in der Presse schreibt: „Durch das Überangebot an gefördertem Ökostrom sind die Preise so niedrig, dass sich die Investition in ein AKW nicht mehr rentiert“ (diepresse.com). Von den fünf bestehenden Atommeilern wird Mühleberg 2019 aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Netz genommen. Zwei weitere stehen seit Monaten still – aufgrund technischer Probleme. Dabei ist fraglich, ob Beznau 1, das dienstälteste Atomkraftwerk der Welt, je wieder ans Netz gehen wird.

Das Gesetz sieht aber grundsätzlich vor, dass die restlichen vier so lange weiterlaufen dürfen, solange sie als sicher eingestuft werden. Dabei kann es aber natürlich dazu kommen, dass wirtschaftliche Gründe auch bei den vier AKWs dazu führen, dass die eigentlich sicheren Reaktoren früher oder später abgeschaltet werden.

Die drei Eckpfeiler der Energiewende 2050

  • Atomausstieg: keine neuen AKWs, „Auslaufen lassen“ der bestehenden AKWs)
  • Erneuerbare Energien: Sonne, Wind, Biomasse, Abfall, Biogas und Geothermie haben im Jahr 2000 0,2 TWh (Terawattstunden) erzeugt, 2015 waren es 1,7 TWh, bis 2035 sollen es 11,4 TWh und bis 2050 schließlich 24,2 TWh werden. (Wem Wasserkraft fehlt: Die Schweiz bezieht bereits 60 % des Schweizer Stroms aus Wasserkraft)
  • Energieeffizienz: Hier soll sich der Energieverbrauch von 232,9 TWh im Jahr 2015 auf 125 TWh im Jahr 2050 verringern. Außerdem soll der Stromverbrauch pro Kopf um 18 % sinken (im Vergleich zum Verbrauch im Jahr 2000)

Das neue Gesetz soll Anfang 2018 in Kraft treten.


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#132 Indien plant Paris-Klimaziel deutlich früher zu erreichen

Indien ist auf dem besten Weg, bereits bis 2027 rund 57 % der gesamten Energiekapazität des Landes aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Damit würde das Ziel des Pariser Klima-Abkommens übertroffen und sogar früher erreicht werden.

In einem Entwurf für die Energieentwicklung in den kommenden 10 Jahren wird prognostiziert, dass Indien bereits 2027 57 % der gesamten Energiekapazität aus nicht-fossilen Energiequellen stammen werden. Das Ziel des Pariser Klima-Abkommens war eine Reduktion von 40 % bis zum Jahr 2030.

Das Übereinkommen von Paris

Am 12. Dezember 2015 wurde auf der UN-Klimakonferenz in Paris das Nachfolge-Abkommen des Kyoto-Protokolls verabschiedet – es sieht die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten vor. Am 4. November 2016 trat es schließlich in Kraft, nachdem 55 Staaten, die Verursacher von zumindest 55 % der Emissionen sind, die Ratifizierung abgeschlossen haben.

Weitere Infos auf help.gv.at

Die Prognose zeigt die Auswirkungen von einem Anstieg an Investitionen de Privatsektors in Indiens Erneuerbare-Energie-Projekte im vergangenen Jahr. Außerdem wird erklärt, dass keine neuen Kohlekraftwerke bis 2027 notwendig sind, um den Energiebedarf zu erfüllen.

Die größten Investitionen in den Bereich Erneuerbare Energie stammen aus dem Ausland: Japans Softbank hat z.B. 20 Milliarden Dollar (rund 18,30 Milliarden Euro) in den indischen Solarenergiersektor investiert. Tim Buckley, der Direktor am Institute for Energy Economics and Financial Analysis fasst Indiens Ziele zusammen:

“India is moving beyond fossil fuels at a pace scarcely imagined only two years ago,” he said. “Goyal has put forward an energy plan that is commercially viable and commercially justified without subsidies, so you have big global corporations and utilities committing to it.” (Tim Buckley, theguardian.com)


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#112 Erster kohlefreier Tag in Großbritannien seit der Industriellen Revolution

Freitag, der 21. April 2017, war der erste Tag seit 135 Jahren, an dem in Großbritannien keinerlei Kohle zur Stromerzeugung genutzt wurde.

Freitag, der 21. April 2017 geht in Großbritannien wohl in die Geschichte ein: Der Tag stellt die erste 24-Stunden-Periode dar, in der keine Kohle zur Erzeugung von Elektrizität genutzt wurde – und das seit den 1880er Jahren. Im Jahr 1882 wurde das erste staatliche Kohlekraftwerk eröffnet. In den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts kamen neue Energieerzeuger dazu: Erdgas, Erdöl und Atomkraft, die Kohle verlor nach und nach mehr an Bedeutung. Heutzutage will man nach und nach den Wechsel zu saubereren Energiemitteln schaffen.

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hatte zuletzt beschlossen, bis 2025 die letzten Kohlekraftwerke auslaufen zu lassen. Damit wolle man den Ausstoß von CO2 weiter reduzieren. Die bislang längste Periode ohne Einsatz von Kohle waren 19 Stunden – das erreichte man erstmals im Mai 2016 und zuletzt am 20. April. Laut einer Analyse von John Moylan für BBC war Kohle bis in die 1990er-Jahre ein dominanter Bestandteil der Energieversorgung. 2015 waren es noch 23 Prozent, ein Jahr darauf nur mehr 9 Prozent.

Manche Besitzer von Kohlekraftwerken ziehen sich zwar von der Kohle zurück, verbrennen aber weiter – nur diesmal eben Biomasse wie Pellets. Hier gibt es Studien, dass die Ausstöße dabei noch giftiger sind als bei Kohle.

2015 schaffte man es, in Großbritannien bereits 25 Prozent des benötigten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien herzustellen. Laut Moylan war der Grund für die kohlenlosen 24 Stunden vielfältig: Einerseits natürlich aufgrund der Solarpanele und Windturbinen im ganzen Land, welche mehr und mehr Energie für Firmen und Haushalte erzeugen – und andererseits aufgrund des geringen Strombedarfs, wie er offenbar an einem Freitag ganz typisch ist.


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#41 Erneuerbare Energie in Europa weiter auf dem Vormarsch

86 % der 2016 neu geschaffenen Stromkapazitäten in Europa stammen aus Wind, Solar, Biomasse und Wasserkraft.

Im vergangenen Jahr kamen neue Stromkapazitäten in Höhe von 24,5 GW (Gigawatt, 1 Milliarde Watt) zur europäischen Stromerzeugung dazu. 86 Prozent bzw. 21,1 GW stammten dabei aus Wind, Solar, Biomasse und Wasserkraft. (51 % übrigens allein aus Wind, 27,4 % aus Solar).

In Deutschland wuchs die Windkraft stark: 44 % aller 2016 errichteten Windfarmen in Europa entstanden dort. Aber auch Frankreich, die Niederlande, Irland und Litauen erzielten im vergangenen Jahr neue Rekorde.

Die folgende Tabelle zeigt den Zuwachs an Windkraftanlagen in den deutschsprachigen Ländern sowie den drei größten Ländern der EU (neben Deutschland) und schließlich die Gesamtzahl der 28 EU-Staaten:

Land Bestand Ende 2015 Installationen 2016 Bestand Ende 2016
Deutschland 44.946 5.443 50.019
Österreich 2.404 228 2.632
Schweiz 60 20 75
Liechtenstein 0 0 0
Frankreich 10.505 1.561 12.065
Spanien 23.025 49 23.075
Vereinigtes Königreich 13.809 736 14.542
EU-28 141.726 12.490 153.730

Interessant wird da ja der Vergleich zu früheren Jahren: Hier bietet der WindEurope Report folgende Zahlen zu den installierten Kapazitäten:

2005 hielt Kohle bei 24,8 %, Gas bei 20,5 %, Atomkraft bei 19,4 % und Wasserkraft bei 17,7%. Wind kam damals auf 6% und war damit sogar noch hinter Öl (7,7 %).

2016 ist zwar Gas auf Platz eins (20,3 %), Wind ist jedoch bereits die zweitwichtigste Erzeugungsform in Europa (16,7 %), gefolgt von Kohle mit (16,5 %). Atomkraft landete hinter Wasserkraft (14,8 %), bei 13,1 %.


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Bildquelle:  CC0 Public Domain, Didgeman, Pixabay