#355 HIV-Impfstoff: Neuer Ansatz ohne Tierversuche

ForscherInnen der Medizinischen Universität Innsbruck arbeiten an einer Impfung gegen den HI-Virus. Dabei verfolgen sie einen neuen Ansatz, den sie anderen Impfstoff-ForscherInnen voraushaben.

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ForscherInnen der Medizinischen Universität Innsbruck arbeiten an einer Impfung gegen den HI-Virus. Dabei verfolgen sie einen neuen Ansatz, den sie anderen Impfstoff-ForscherInnen voraushaben.

Bislang fand Grundlagenforschung mit 2D-Modellen in Petrischalen bzw. in Zellkulturplatten statt: Prof. Dr. Doris Wilflingseder verwendet hingegen eine (dreidimensionale) Matrix – ein poriges, halbfestes Gel. Darauf „sät“ sie die Zellen, die sich dann dreidimensional ausbreiten:

„In diesem Gerüst werden dann komplexe Strukturen aufgebaut, die den Geweben in unserem Körper sehr ähneln“ (Doris Wilflingseder, schroedingerskatze.at)

Dank dieser 3D-Modelle ist es nicht mehr notwendig, Experimente mit Primaten oder Mäusen durchzuführen. Diese Experimente seien nicht nur ein ethisches, sondern auch ein finanzielles Problem. Noch dazu sind die Unterschiede der Organismen zweier Spezies schließlich doch gravierend.

Wilflingseders Ansatz ist es, bestimmte Abwehrzellen des Körpers, die dendritischen Zellen zu aktivieren, damit diese den Virus effektiver bekämpfen können. Viren, die mit Proteinen der körpereigenen Immunabwehr umgeben sind, werden von den dendritischen Zellen als Fremdkörper wahrgenommen und bekämpft. Genau das möchte sie bei der therapeutischen Impfung ausnützen.

Bis ein funktionierender Impfstoff gefunden ist, dauert es aber noch lange. Doch die Grundlagenforschung von Wilflingseder könnte schon bald einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von HIV leisten.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC BY (2.0), NIAIDHIV-infected T cell, Flickr

#325 Neuer Ansatz zur Entwicklung eines Aids-Impfstoffs

Wiener Forschern ist es gelungen, „aus der Hülle von Bodenbakterien eine leicht abgewandelte HIV-Oberfläche“ herzustellen, „mit der man neutralisierende Impfseren gegen das Virus herstellen kann“

Wiener Forschern ist es gelungen, „aus der Hülle von Bodenbakterien eine leicht abgewandelte HIV-Oberfläche“ herzustellen, „mit der man neutralisierende Impfseren gegen das Virus herstellen kann“ (derstandard.at). Bislang war die Entwicklung  eines Impfstoffs gegen den Aids-Virus erfolglos, weil die Außenseite des Virus körpereigenen Strukturen ähnelt und der Impfstoff damit keine Immunantwort auslösen konnte.

Die Forscher des Departments für Chemie der Universität für Bodenkultur Wien haben dabei die Zellwandstruktur eines Bodenbakteriums durch chemische Synthese modifiziert. Ziel war es, dass durch die leichte Abänderung die Immunantwort besser ausfällt – was bei ersten Tests auch der Fall ist. Gemeinsam mit kanadischen KollegInnen konnten sie beobachten, dass der Antikörper bei fünf von sieben HIV-Stämmen neutralisierende Wirkung zeigte.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: Bild von der Newsaussendung von boku.ac.at

#265 Neuer Antikörper greift 99 % der HIV-Stämme an

WissenschaftlerInnen des US National Institutes of Health und des Pharmaunternehmens Sanofi haben einen Antikörper entwickelt, nicht nur 99 % der HIV-Stämme angreift, sondern bei Primaten auch dazu führt, dass eine Infektion verhindert wird. Studien an Menschen sollen 2018 beginnen.

WissenschaftlerInnen des US National Institutes of Health und des Pharmaunternehmens Sanofi haben einen Antikörper entwickelt, nicht nur 99 % der HIV-Stämme angreift, sondern bei Primaten auch dazu führt, dass eine Infektion verhindert wird. Klinische Studien am Menschen beginnen im kommenden Jahr (2018) – sie werden zeigen, welche Wirkung der Antikörper auf den Menschen wirkt – ob er eine Infektion verhindern bzw. behandeln kann.

In einem/r einzelnen Patienten/-in befinden sich ganz viele verschiedene HIV-Mutationen. Vergleichbar ist das mit Grippestämme bei einer weltweiten Influenza-Saison. Für den Körper ist es dadurch schwieriger, gezielt gegen einzelne HIV-Stämme vorzugehen, wenn sie von unzähligen weiteren Stämmen abgelenkt werden. Dass der neue entwickelte Antikörper wirklich 99 % der verschiedenen Stämme erreicht und angreift, ist daher ein „aufregender Durchbruch“, wie die International Aids Society erklärt.

Nach jahrelanger Infektion entwickelt eine kleine Anzahl an PatientInnen sogenannte „broadly neutralising antibodies“ (übersetzt: weitgehend neutralisierende Antikörper) – ForscherInnen haben versucht, diese Antikörper zu nutzen. Wie sie in der Studie im Science-Fachmagazin erklären, haben sie drei solcher Antikörper kombiniert, was die Wirkung noch stärker gemacht hat. Denn normale „natürliche“ Antikörper kommen auf maximal 90 % HIV-Stammabdeckung. Bei Experimenten an 24 Affen mit diesem Antikörper kam es zu 0 (in Worten: null) Infektionen (nachdem der Virus injiziert wurde)


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Bildquelle: CC0 Public Domain, typographyimagesPixabay

#207 Todesfälle durch HIV/Aids in einem Jahrzehnt halbiert

Laut einem Bericht von UNAids hat sich die Zahl der Todesfälle durch HIV/Aids innerhalb eines Jahrzehnts halbiert – ebenso sank die Zahl der Neuinfektionen seit dem Höchstwert vor 20 Jahren um die Hälfte.

Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts hat sich die Zahl der Todesfälle durch HIV-Infektion/Aids (fast) halbiert. Ein Bericht des „Joint United Nations Program on HIV/Aids (UNAids)“ zeigt: 2005 wurde mit 1,9 Millionen Toten weltweit der Höchstwert erreicht, 2016 waren es nun 1 Million Tote. Im Jahr 2000 galt eine Erkrankung auch zu den Top-10-Todesursachen, bei einer neuen Auflistung der Weltgesundheitsorganisation 2015 ist der HI-Virus daraus verschwunden. Zugleich sank auch die Zahl der Neuinfektionen: dem Höchstand von 3,5 Millionen im Jahr 1997 stehen nun 1,8 Millionen Infektionen im Jahr 2016 gegenüber.

Ein Grund für den Rückgang der Todesfälle ist, dass heutzutage erstmals mehr als die Hälfte aller Erkrankten Zugang zu medikamentöser Behandlung haben. Die Erkrankung kann nicht geheilt werden – doch mittels täglicher Einnahme von Medikamenten können Menschen nun gut mit der Krankheit leben.

Worldwide, 36.7 million are living with HIV and 53% of them are getting the therapy that gives a near-normal life expectancy. (bbc.com)

2015 erreichte man das Ziel, 15 Millionen Menschen in Behandlung zu haben – bis 2020, also innerhalb von fünf Jahren, soll sich die Anzahl der in Behandlung befindlichen Menschen verdoppeln – und man ist zuversichtlich, dies zu erreichen.


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Weitere 365guteDinge-Beiträge zu #AIDS und #HIV:

Bildquelle: CC BY NC (2.0), Ikhlasul Amal, „STOP HIV/AIDS“ auf Flickr

#133 Lebenserwartung mit HIV auf fast normalem Niveau

Die Lebenserwartung von Menschen mit HIV-Infektion ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen: Zwanzigjährige, die 2010 eine antiretrovirale Therapie begannen, leben um zehn Jahre länger als jene, die sie 1996 begannen.

Zwanzigjährige, die im Jahr 2010 eine antiretrovirale Therapie begonnen haben, werden um zehn Jahre länger leben als Zwanzigjährige, die 1996 die ersten antiretroviralen Therapien erhalten haben. Das besagt eine neue Studie von ForscherInnen der University of Bristol (England, Vereinigtes Königreich), welche am 10. Mai 2017 im Fachmagazin „The Lancet HIV“ veröffentlicht wurde.

„The introduction of combination antiretroviral therapy (ART) has been one of the great public health success stories of the past 40 years.“ (Ingrid T. Katz und Brendan Maughan-Brown, The Lancet HIV)

Ein Grund dafür ist die Weiter- und Neuentwicklung von Medikamenten: neuere Medikamente zeigen weniger Nebenwirkungen und wirken besser, wenn es darum geht, den Virus davon abzuhalten, sich im Körper zu reproduzieren. Außerdem ist es für den Virus durch neuere Medikamente schwierig, eine Resistenz auf sie zu entwickeln.

Für die Studie wurden Daten von mehr als 88.000 Menschen in 18 europäischen und nordamerikanischen Staaten verglichen. Die Daten zeigten, dass die Lebenserwartung eines mit dem HI-Virus infizierten Menschen in antiretroviraler Therapie bei 78 Jahren liegt. Das ist nur gering unter der allgemeinen Lebenserwartung – diese lag 2014 in den USA bei 78,95 Jahre, in der Europäischen Union bei 80,9 Jahren.

Antiretrovirale Therapie besteht aus einer Kombination von drei oder mehr Medikamenten, welchen die normale Entwicklung des HI-Virus abbremst oder gar aufhält.

Die StudienautorInnen erklärten, dass die Ergebnisse zeigen, dass die bestehenden HIV-Therapien wirken – und dass nicht unbedingt neuere Medikamente benötigt werden; vielmehr sollte der Zugang zu den bestehenden Medikamenten für viel mehr Menschen möglich sein.


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Bildquelle: CC0 Public Domain, aloisiocostalatge, Pixabay

#88 Gentherapie: Spezielles Enzym entfernt HIV-Gene aus infizierten Zellen

Eine deutsche Forschungsgruppe hat ein Enzym so verändert, dass es automatisch HI-Virus-DNA aus dem Erbgut entfernt – sollte dies auch bei Studien an Menschen funktionieren, wäre das die erste Möglichkeit, Menschen von einer HIV-Infektion zu heilen.

Das Heinrich-Pette-Institut/Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) in Hamburg beschäftigt sich wie viele Forschungseinrichtung mit der Behandlung und in weiterer Folge mit der Eliminierung des HI-Virus. Joachim Hauber leitet seit 2002 die Abteilung Zellbiologie und Virologie an diesem Institut und konnte bereits 2007 mit eine Forschungsgruppe (bestehend aus seiner Ehefrau Ilona Hauber vom HPI und Indrani Sarkar und Frank Buchholz vom Max-Plank-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik) einen Durchbruch bei der Aidsforschung vermelden. Damals gelang es, die HI-Virus-DNA aus dem Genom (also dem Erbgut) einer infizierten Zelle zu entfernen – dies gelang damals erstmals in-vitro, also außerhalb eines Organismus, in einem Glas.

Er erklärt, warum eine Heilung bislang unmöglich ist, neue experimentelle Methoden aber Hoffnung geben:

„Die stabile Integration der Virus-Gene in das Erbgut der Wirtszelle macht bisher die Heilung der HIV-Infektion unmöglich. Seit einiger Zeit deuten jedoch neuartige experimentelle Methoden zur Modifizierung der Erbsubstanz – Stichwort „Genome Editing“ – erstmals Möglichkeiten an, die integrierten HIV-Gene wieder aus dem Erbgut der infizierten Wirtszelle auszuschneiden. Dadurch kann die HIV-Infektion zumindest auf Ebene der Zelle wieder rückgängig gemacht werden. (idw-online.de)

2016 veröffentlichten das Forschungsteam rund um Buchholz und Hauber eine Studie im Fachmagazin „Nature Biotechnology“,  in der sie von ersten Erfolgen sprechen. Auf spiegel.de wird sehr verständlich erklärt, wie dieses veränderte Enzym im Körper von infizierten Personen arbeitet: Das Enzym erkennt dann spezifisch bestimmte Erbgut-Abschnitte, schneidet dort ein Stück DNA heraus und fügt die Enden wieder zusammen. „Rekombinase“ nennen die Forscher diesen Typ Enzym. Ihnen gelang es, dass dieses Enzym einen großen Anteil der sehr wandelbaren HI-Viren erkennt, den Rest des menschlichen Erbguts aber nicht angreift. Hauber betont aber, dass nicht alle Virenauf die Rekombinase ansprechen – jedoch auf den größten Teil: 90 Prozent aller bekannten HIV-Varianten könnten damit entfernt werden.

Zusammengefasst: Forscher aus Dresden und Hamburg haben eine Enzym-Schere entwickelt, die das Erbgut von HI-Viren aus infizierten Zellen wieder entfernen kann. Bislang waren die Versuche in Zellkulturen und Tierversuchen erfolgreich, Studien mit Patienten stehen noch aus. Sollte die DNA-Schere auch beim Menschen funktionieren, wäre das ein revolutionärer Schritt: die erste Möglichkeit, Menschen von einer HIV-Infektion zu heilen. (spiegel.de)

Von 22. bis 25. März 2017 fand die 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV) in Marburg auf dem Programm – diese neue Gentherapie gegen HIV-Infektionen war dabei das große Thema.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain,  C. Goldsmith, Content Providers: CDC/ C. Goldsmith, P. Feorino, E. L. Palmer, W. R. McManus – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #10000

#83 Kombinierte HIV-Antikörper können Replikation langfristig kontrollieren

Durch breit-neutralisierende Antikörper gelang es einem Forschungsteam die Replikation von HI-Viren für eine längere Zeit automatisch zu hemmen.

Ein ForscherInnenteam der Rockefeller Universität in New York und der National Institutes in Bethesda/Maryland hat in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature über neue tierexperimentelle Studien für die Behandlung bei HIV-Infektion berichtet.

Eine Heilung einer Infektion durch HI-Viren ist bis heute nicht möglich – der Virus legt seine Gene in den Abwehrzellen ab. Aus diesen heraus erschafft er sich durch Replikation neu. Mittels (bis heute) 25 verschiedenen Wirkstoffen kann diese Replikation eingeschränkt werden. Ein neuer Ansatz ist es, die Infektion mit sogenannten „breit-neutralisierenden“ Antikörpern. Damit soll die Virus-Replikation auch ohne Medikamente gehemmt werden.

Bei den Tests sank die Virus-Konzentration im Blut nach drei Infusionen unter die Nachweisgrenze – diese Wirkung hielt bis zu sechs Monate lang an. Sind die Antikörper aber vollständig aus dem Blut eliminiert, kam es erneut zu einer Virusreplikation, mit Ausnahme eines Tieres.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain, qimono, Pixabay

#59 Wie ein junger Mann HIV-Neuinfektionen in England zurückdrängte

Greg Owen hat eine Website geschaffen, auf der er Generika von prophylaktischen HIV-Medikamenten verkaufte, bevor sie in England vom Gesundheitssystem übernommen wurden. Die gesunkenen Zahlen der Neuinfektionen sprechen deutlich für ihn.

Die Anzahl der HIV-Neudiagnosen bei schwulen Männern in London ist innerhalb von 12 Monaten um 40 Prozent, in ganz England um ein Drittel gesunken. Der Grund dafür ist Greg Owen und sein Einsatz für PrEP (Präexpositionsprophylaxe), also Medikamente, die bei täglicher Einnahme vor einer möglichen HIV-Infektion schützen sollen.

In einem langen Beitrag im britischen Buzzfeed erzählt Journalist Patrick Strudwick wie Owen dies gelang. Der junge Mann hatte selbst Angst davor, sich mit dem HI-Virus zu infizieren und wollte 2015 mit PrEP starten, was er auch in einem Facebook-Posting verlautbarte. Am Tag darauf wollte er noch einen Doppelcheck (Blut und Urin) durchführen lassen – doch die Nachricht, die er dort erhielt, war unerwartet: Er hatte sich bereits infiziert. Er war HIV-positiv. Als er auch das veröffentlichte er auf Facebook, bekam unglaublichen Zuspruch, Unterstützung, aber, wegen seinem vorhergegangenen Posting auch zahlreiche Fragen zu PrEP.

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Das Logo von Owens Website für PrEP-Medikamenten

Das brachte ihn dazu, sich zu fragen, wie man PrEP mehr und mehr verbreiten kann: Denn die Behandlung wurde von der britischen National Health Service (NHS) nicht bezahlt; wollte man es sich privat verschreiben lassen, hätte das pro Monat 500 Pfund (587,52 Euro) gekostet. Owens Idee, ein Generikum des Medikaments aus dem Ausland zu importieren und es auf einer eigenen Website anzubieten, war schließlich der Schlüssel zum Erfolg. Was jetzt ein bisschen dubios klingt, war mit Ärzten besprochen und die angebotenen Generika waren natürlich bereits zahlreichen Tests unterzogen. Die Kosten beliefen sich für eine Monatsration an Medikamenten auf rund 50 Pfund (58,75 Euro).

Vor allem auch, weil es 2016 erst daran scheiterte, dass die NHS begann, die Kosten für das Medikament zu übernehmen, um es schließlich im November doch noch zuzulassen, brachte viel Aufmerksamkeit auf PrEP und Owens Website. Zehntausende Menschen pro Monat informierten sich über die Medikamente und bestellten die Generikas. Deshalb ist er auch der wichtigste Part, der für den Rückgang in England zuständig ist, wie Professor Sheena McCormack, eine der angesehensten HIV-Ärztinnen, erklärt:

“She said, ‘It’s all very well us doing this – professors, doctors, researchers – but you did something that none of us could have done. You convinced people that they would want to use PrEP because you showed them how easy it was. And then you implemented support for them and then made it easy for them to buy it. None of us could have done that because none of us are you.’”

Reich geworden ist Owen damit nicht: Mit der Website verdient er selber nichts. Und musste deshalb in den vergangenen Monaten noch regelmäßig auf den Couches von Freunden und Familie schlafen und sich irgendwie durchschlagen. Dafür kann er sagen, dass er zu einem immensen Teil zuständig für einen der größten Rückgange an Neuinfektionen in England in den über 35 Jahren seit der Entdeckung des HI-Virus.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC 2.0 BY SA, torbakhopper, a glorious pride parade summer day, scott richard, Flickr