#320 Die Folgen des Sechsstundentags

Schweden kann auf einen Versuch eines 6-Stunden-Tags zurückblicken. Die Ergebnisse sind spannend: die ArbeitnehmerInnen erhalten den gleichen Lohn, dafür steigen Qualität und Produktivität – und der Krankenstand sinkt.

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Der 8-Stunden-Tag ist für politische Parteien nicht mehr in Stein gemeißelt. Während z.B. in Österreich um 12-Stunden-Tage mit dem Marketingwort „Arbeitszeitflexibiliserung“ diskutiert wird, kann Schweden auf den Versuch eines 6-Stunden-Tags zurückblicken. Die Ergebnisse sind spannend: die ArbeitnehmerInnen erhalten den gleichen Lohn, dafür steigen Qualität und Produktivität – und der Krankenstand sinkt.

Grund dafür war die Schließung eines Operationssaals in Sahlgrenska im Jahre 2014: Es war einfach kein Personal mehr zu finden, Krankenstand und Fluktuation waren hoch. Es war unmöglich, trotz Lohnanreize, neues Personal zu rekrutieren.

Sie begannen einen auf ein Jahr angelegten Versuch, die tägliche Arbeitszeit von acht auf sechs Stunden zu senken. Plötzlich fand man Personal – und zugleich konnte die Produktivität erhöht werden: „Die Orthopäden schaffen jetzt ein Fünftel mehr an Operationen. Die Wartezeiten für PatientInnen sind gesunken, und die Wirtschaftlichkeit der Klinik hat sich verbessert.“ (taz.de) Der Testlauf wurde immer wieder verlängert – und nun gibt es in ganz Schweden aktuell solche Versuche – vorwiegend in Krankenhäusern und im Sozialsektor.

Ein solches Testprojekt in einem Altenheim wurde Anfang des Jahres wieder eingestampft. Die zusätzlichen Lohnkosten seien zu hoch gewesen. Experten erklären, dass das Geld nur ein Teil der Rechnung sei:

Eine Stressstudie der Universität Stockholm, die Erfahrungen von 600 Angestellten an 33 Arbeitsplätzen mit einem Sechsstundentag bei gleichem Lohn auswertete, bestätigt dies: Zwar verursache die Reform zunächst höhere Kosten, könne langfristig aber Gewinn abwerfen. Einem aufgrund reduzierter Arbeitszeit nicht so gestresstem Personal unterliefen weniger Fehler, es verursache weniger Schäden.  (taz.de)


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#245 Nach dem Ende der Mindesthaltbarkeit: Billiger einkaufen in Skandinavien

Seit 2015 bietet das norwegisches Unternehmen Holdbart nunmehr in zwei Geschäften und mittels Onlineversand Waren zu richtigen Schnäppchenpreisen an – die dort angebotenen Lebensmittel wären normalerweise bereits im Müll, allein nur, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.

Wer schon einmal in einer skandinavischen Stadt war, weiß: Billig ist es dort nicht. Doch seit 2015 bietet das norwegisches Unternehmen Holdbart nunmehr in zwei Geschäften und mittels Onlineversand Waren zu richtigen Schnäppchenpreisen an – die dort angebotenen Lebensmittel wären normalerweise bereits im Müll, allein nur, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.

Reinhard Wolff nennt in seinem Beitrag ein paar Beispiele für angebotene Lebensmittel: So kosten 5 Packungen Sauerkraut à 450 Gramm zusammen 10 Kronen (ungefähr 1 Euro) – normalerweise kostet eine einzelne Packung soviel. Französischen Senf gibt es statt um 39,90 Kronen um nur eine Krone. Und das Überraschende ist, dass sowohl Sauerkraut als auch Senf bereits 2016 ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Thor Johansen, einer der Gründe und Leiter einer der Filialen, betont, dass viele Waren deutlich länger halten als das Mindesthaltbarkeitsdatum vermuten lässt. Aber auch hier haftet das Unternehmen wie jeder andere Lebensmittelladen.

In den Geschäften gibt es zum einen die bereits erwähnten Produkte mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum, aber auch Produkte, bei denen das Design der Verpackung geändert wurde oder z.B. Erdäpfel und Karotten, die zu „unförmig“ für den klassischen Supermarkt sind. Frisches Obst und Gemüse gibt es ansonsten überhaupt nicht, leicht verderbliche Waren sowieso nicht. Diese tragen ja anstatt „best før dato“ (Mindesthaltbarkeitshinweis) den Hinweis „liste forbruksdag“ (letzter Verbrauchstag).

Auch der schwedische Onlineversand Matsmart fischt seit 2014 in diesem Markt – und die Umsatzkurze wächst seither stetig:

„Wir sind nicht unrealistisch und bilden uns nicht ein, das Wegwerfproblem in der Lebensmittelbranche lösen zu können“, sagt dessen Mitbegründer Karl Andersson: „Aber ich bin sicher, dass wir dazu etwas beitragen können, was die Einstellung zu diesen Waren angeht.“ (taz.de)


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#107 Regierung Neuseelands legt Gesetzesvorschlag für Verbot von Mikroplastik vor

Neuseeland ist nun bereits das sechste Land der Welt, welches den Einsatz von Mikroplastik in Kosmetikartikel per Gesetz verbieten möchte.

In regelmäßigen Abständen wird über die Sinnhaftigkeit und die Gefahr von Mikroplastik diskutiert. In vielen Kosmetika befinden sich Kunststoffteilchen mit einer Größe im Mikrometer- und Nanometerbereich.

Wie groß die Gefahr ist, kann zwar heute noch nicht endgültig gesichert gesagt werden – erste Forschungsergebnisse sind jedoch nicht gerade beruhigend. Und obwohl sich viele Kosmetikhersteller eine freiwillige Erklärung unterzeichneten, bis Ende 2018 auf Mikroplastik ganz oder teilweise zu verzichten, stieg die Verwendung in den vergangenen zwei Jahren sogar noch an.

In Neuseeland wurde im Februar diesen Jahres vom Umweltminister verkündet, dass das Land Mikroplastik in Pflegeprodukten verbieten wird. Die Begutachtungsfrist des Gesetzesentwurfs ist ebenfalls bereits abgelaufen. Nach Beschluss im Parlament soll das Verbot am 1. Juli 2018 in Kraft treten – wobei zahlreiche Organisationen davor warnen, das Verbot nicht zu lasch auszulegen. Außerdem müsse die Definition von Mikroplastik möglichst weit gefasst werden.

Nicht das erste Land mit einem Verbot

September 2016 wurde bekannt, dass das Vereinigte Königreich ebenfalls ein Verbot beschlossen hat, Ende 2017 soll es in Kraft treten. In den USA tritt ein Verbot Mitte 2017 und in Schweden und Dänemark im Jänner 2018, in Kanada Mitte 2018 in Kraft.

In Deutschland und Österreich wird es regelmäßig gefordert, die Politik traut sich aber bislang nicht an die Umsetzung.


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#95 Schwedischer Vorstoß bei Vermittlung von (digitaler) Kompetenz

Schwedische Kinder sollen schon ab der 1. Klasse Grundschule Programmieren lernen – und im Kampf gegen Fake News erkennen, welche Quellen glaubwürdig sind und welche nicht.

Ab Juli 2018 wird es in Schweden eine Änderung des Lehrplans geben: Schon Kinder der 1. Klasse Grundschule sollen Programmieren lernen. Damit soll natürlich nicht nur das Erlernen einer Programmiersprache im Vordergrund stehen, sondern der allgemein von klein auf gelernte Umgang mit Computern und andere Endgeräten.

„This means Sweden is taking the kind of approach we should have. Sweden should be a country where every kid in school is prepared for working life, and knowledge of programming needs to start early“ (Unterrichtsminister Gustav Fridolin, thelocal.com)

Auch die Unterscheidung zwischen glaubwürdigen und unglaubwürdigen Quellen soll in Folge dieser Lehrplanänderung erlernt werden. Heutige Kinder und Jugendliche sind mit einer Vielzahl an Quellen konfrontiert, wenn sie nach (Nachrichten-)Inhalten suchen – deshalb ist es wichtig, den Kindern die Kompetenz, diese nach Glaubwürdigkeit zu filtern, beizubringen. Dies ist in ganz Schweden gerade ein großes Thema: Neben einer der beliebtesten schwedischen Comicfiguren, dem Bären Bamse hat auch der König selbst das Thema auf die Agenda gehoben.

„There has been some naivety when it comes to the information society. An idea that all knowledge is just a short click away and we don’t need to know as much as we needed to before.“ […] „It’s the exact opposite: we need basic knowledge in reading, writing and numeracy so we can’t be tricked, but we also need to advance our criticism of sources to the same level as we previously taught students about scientific theory for example. You already need to have your first taste of this today at about the age of ten.“ (Unterrichtsminister Gustav Fridolin, thelocal.com)

Auch in Österreich soll das Erkennen von Falschmeldungen in Schulen erlernt werden. Ebenso in Deutschland: die Tagesschau berichtete erst vor wenigen Tagen von einer Schule, die solche Lerninhalte vermittelt. Und in der Schweiz forderte der Präsident des Lehrerverbands bereits im November ein eigenes Fach für Medien(kompetenz).


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#64 Simbabwe verbietet körperliche Gewalt an Kindern

Der Oberste Gerichtshof von Simbabwe verbietet körperliche Gewalt an Kindern, nachdem Eltern sich mit Kinderrechtsorganisationen zusammengeschlossen haben, um gegen körperliche Bestrafung in Schulen vorzugehen.

Das ostafrikanische Land Simbabwe wird das nächste Land sein, welches körperliche Gewalt an Kindern in der Schule und Zuhause unter Strafe stellt. Der Oberste Gerichtshof des Landes entschied sich für den Verbot, nachdem Eltern sich aufgrund der Gewalt von LehrerInnen an SchülerInnen  mit Kinderrechtsorganisationen zusammentaten und damit bis zum Obersten Gerichtshof gelangten. Nun muss nur noch der Verfassungsgerichtshof dem Verbot zustimmen.

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Durch Klick auf die Landkarte landest du auf einer interaktiven Weltkarte, die den Fortschritt des weltweiten Verbots zeigt

Grundsätzlich ist ein Verbot von körperlicher Gewalt gegen Kinder bereits in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen niedergeschrieben – diese Konvention wurde von der UN-Generalversammlung  im November 1989, also vor über 27 Jahren verabschiedet. Bislang haben 52 Staaten der Welt jede Form körperlicher Gewalt gegen Kinder verboten (Simbabwe wäre Staat Nr. 53). Zumindest 54 weitere Staaten haben sich verpflichtet, an einem vollen Verbot zu arbeiten.

In Österreich ist körperliche Gewalt gegen Kinder seit 1989 verboten, in Deutschland seit 2000. In der Schweiz ist körperliche Bestrafung zuhause und in der alternativen Betreuung erlaubt. Österreich ist übrigens nach Schweden (1979), Finnland (1983) und Norwegen (1987) das vierte Land weltweit, welches ein solches umfassendes Verbot hatte. Seit 2011 gibt es zudem ein verfassungsgesetzlich geschütztes Recht jedes Kindes auf eine gewaltfreie Kindheit.

Wer sich die interaktive Landkarte (siehe Abbildung rechts) ansieht, wird überrascht sein: Südamerika ist hier Nordamerika weit voraus – aber auch in Europa gibt es Staaten (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Luxemburg, Schweiz, Italien, Tschechien, Kosovo und Weißrussland), welche in manchen Bereichen bislang noch keinen Verbot vorweisen können – sich die Regierungen aber auch nicht zu einem baldigen vollen Verbot verpflichtet haben.


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#57 Neues Partnerschaftsgesetz in Slowenien tritt in Kraft

Das neue Partnerschaftsgesetz in Slowenien ist ein großer Schritt zur Gleichstellung der Rechte und Pflichten von gleichgeschlechtlichen und verschiedengeschlechtlichen Partnerschaften.

Rechtliche Situation für gleichgeschlechtliche Paare in Europa – By Silje L. BakkeOwn work. This file was derived from: Same sex marriage map Europe.svg, CC BY-SA 3.0, Link

Bereits seit 2006 ist es in Slowenien möglich, eine eingetragene Partnerschaft einzugehen – ähnlich wie z.B. in Österreich ab 2010, Deutschland ab 2001 und der Schweiz ab 2007. Die rechtliche Gleichstellung mit heterosexuellen Partnerschaften ließ aber auf sich warten. Im März 2015 verabschiedete dann das slowenische Parlament schließlich in Gesetz, das die gleichgeschlechtliche Ehe und zugleich die Adoption ermöglichte. Dieses Gesetz wurde jedoch durch ein Referendum im Dezember 2015 außer Kraft gesetzt.

Eine Studie über den rechtlichen Status von homosexuellen Paaren stellte 2015 fest, dass diese Paare in rund 70 Gesetzen gegenüber heterosexuellen Paaren diskriminiert werden. (salzburg24.at)

Die gleichgeschlechliche Ehe gibt es mit dem neuen Partnerschaftsgesetz auch diesmal nicht. Darauf (also, dass die gleichgeschlechtliche Partnerschaft nicht als Ehe bezeichnet wird) legten vor allem die konservativen Parteien viel wert. Dafür haben diese dem Gesetz im April 2016 zugestimmt, ein Referendum soll es diesmal nicht geben.

Das Partnerschaftsgesetz führt aber dazu, dass die gleichgeschlechtlichen Partner zu einem großen Teil mit den heterosexuellen Partnern gleichgestellt werden. Nun dürfen z.B. Lebenspartnerschaften in einer feierlichen Zeremonie vor einem Standesbeamten geschlossen werden. Bislang gab es solche offiziellen Feierlichkeiten noch nicht. Das neue Gesetz sieht Gleichstellung bei den Rechten und Pflichten: Darunter fallen z.B. die Unterhaltspflicht, Anspruch auf gemeinsames Vermögen, Krankenversicherung nach dem Partner oder Witwenpension. Die Fremdkind-Adoption und die In-Vitro-Fertilisation für lesbische Paare kommt aber auch mit diesem Gesetz nicht. Am Samstag, den 25. Februar 2017, wurde das erste lesbische Paar in Maribor in einer Zeremonie vermählt.

In Europa gibt es zwölf Länder, in denen es bislang die (staatliche) gleichgeschlechtliche Ehe gibt: das sind Portugal, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Norwegen, Schweden, Island, Belgien, Dänemark, Luxemburg und die Niederlande.


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#23 Schweden macht Reparieren billiger

In Zukunft gilt in Schweden eine geringerer Mehrwertsteuersatz auf Reparaturen. Zudem soll der Kauf von Gebrauchtwaren künftig gefördert werden.

Wird eine elektronisches Gerät kaputt, steht der/die NutzerIn stets vor der Frage, ob sich die Reparatur, sofern sie möglich ist, überhaupt lohnen würde, oder ob man sich gleich für eine Neuanschaffung entscheiden soll. Die schwedische Regierung hat sich nun dem Thema angenommen und hat damit der Wegwerfgesellschaft den Kampf angesagt: Der Mehrwertsteuersatz für Reparaturen sinkt dabei von 25 auf 12 Prozent. Ist der Herd oder der Geschirrspüler kaputt, soll Kunden zudem einen Teil der Reparaturkosten vom Finanzamt zurückholen können.

Weitere Ziele der schwedischen Regierung: Der Kauf von Gebrauchtwaren soll künftig gefördert werden. Zudem sollen Ideen wie Carsharing weitergedacht und forciert werden. Die Initiative soll auch in den Schulen Schwedens vorgestellt, diskutiert und mit Projekten unterstützt werden.

Per Bolund, schwedischer Verbraucherminister erklärt, warum sich dieser Weg für das Land rentieren werde, obwohl er mit ja Steuersenkungen einhergeht: „Wir glauben, dass diese Branche [Reparaturbranche, Anm. des Autors] mehr zu tun bekommt, also werden mehr Menschen in diesem Bereich arbeiten, und die wiederum zahlen Einkommensteuer.“


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#13 Schweden will 100 % erneuerbare Energie bis 2040

2015 stammten bereits 57 % des schwedischen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien – bis 2040 sollen es schließlich 100 % werden.

Wie der Independent berichtet, ist Schweden auf dem besten Weg, ihr Ziel zu zu erreichen: Bis zum Jahr 2040 wollen die Skandinavier ihren Bedarf voll und ganz mit erneuerbare Energien abdecken. Schon 2015 stammten 57 % des schwedischen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. Im selben Jahr verkündete der schwedische Premierminister Stefan Löfven, dass man durch massive Investitionen in erneuerbare Energien und grüne Technik eines der ersten Länder weltweit sein möchte, das komplett auf fossile Brennstoffe verzichten will.

Warum das in Schweden offenbar so gut gelingt? Weil das Land nicht dicht besiedelt ist und somit viel Land für den Bau von großen Windradanlagen zur Verfügung steht. Die zehn schwedischen Atomkraftwerke werden deshalb nach und nach abgedreht und ihr Anteil an der schwedischen Stromerzeugung von den Windrädern übernommen.

Andere Länder sind da noch besser dran: Dänemark stellt 140 % des dänischen Energiebedarfs allein durch Windkraft her und exportiert den Überschuss in die Nachbarländer. Island schafft es fast, dass 100 % ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien kommt. Costa Rica gelang es 2016 auch fast zu 100 %, rein mit erneuerbarer Energie auszukommen.


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