#327 Junge Wienerin verantwortlich für erstes Kopftuch-Emoji

Rayouf Alhumedhi zählt seit kurzem zu den 30 einflussreichsten Teenagern des Jahres 2017 – geehrt vom renommierten Time Magazine. Ihre Tat: Die 16-jährige Schülerin hat sich dafür eingesetzt, dass es neben der riesigen Anzahl an Emojis auch eines gibt, dass eine Frau mit Kopftuch zeigt.

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Rayouf Alhumedhi zählt seit kurzem zu den 30 einflussreichsten Teenagern des Jahres 2017 – geehrt vom renommierten Time Magazine. Ihre Tat: Sie hat sich dafür eingesetzt, dass es neben der riesigen Anzahl an Emojis auch eines gibt, dass eine Frau mit Kopftuch zeigt.

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Die 16-jährige Schülerin der Vienna International School hat sich seit letztem Jahr dafür stark gemacht und sich an Apple und das Unicode Consortium, welches regelmäßig neue, allgemein gültige Emoji-Updates veröffentlicht gewandt – und hat es schlussendlich geschafft. Das Kopftuch-Emoji ist nun Teil von Unicode 10. Für Apple-Produkte ist es Teil des Updates auf iOS 11.1, bei Android wird es ab Version 8.0 unterstützt.

Schon in den vergangenen Jahren haben sich Emojis in der Form weiterentwickelt, dass sie viel diverser geworden sind: So kann man nun bei zahlreichen Menschen-Emojis die Hautfarbe auswählen, es sind nun mehrere Berufe abgebildet – und diese auch für beide Geschlechter auswählbar. Nun, so beschreibt sie und ihr Team es auf der Website, haben auch die rund 550 Millionen Hijab-Trägerinnen weltweit ein eigenes Emoji.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: aus der Presseaussendung, Fotorechte: Vienna International School / Rayouf Alhumedhi

 

#299 Kopenhagen investiert weiter in Rad-Infrastruktur

Auch wenn Kopenhagen bereits die fahrradfreundlichste Stadt der Welt ist, sieht die Politik keinen Grund aufzuhören: Es wird weiter in den Ausbau von Radfahrinfrastruktur investiert – bis 2025 sollen schließlich 50 Prozent aller PendlerInnen mit dem Rad in die Arbeit oder Schule fahren.

Wenn über Vorzeigeprojekte in Sachen umweltschonender Mobilität diskutiert wird, dann taucht meist bereits nach wenigen Sekunden Kopenhagen auf. Die Stadt hat sich damit einen Namen gemacht, ihre mittel- und langfristige Verkehrsentwicklung bewusst vom Auto wegzuführen. Und das bereits seit 1973 und schließlich seit 1993 mittels systematischer Förderung des Fahrradverkehrs.

In der Stadt werden 2017 41 % der Wege zur Arbeit oder in die Schule mit dem Fahrrad zurückgelegt, 30 % mit öffentlichen Verkehrsmitteln, 5 % zu Fuß und 24 %  mit dem Auto. Zum Vergleich: In Wien werden 39 % der Wege mit Öffis zurückgelegt, jeweils 27 % zu Fuß und mit dem Auto und 7 % mit dem Fahrrad. (derStandard.at, Zahlen von 2016) Kopenhagen Ziels ist es, bis 2025 die Prozentzahl der Fahrradfahrer für diese Wege auf 50 % zu erhöhen.

Die Zahlen können sich sehen lassen: In Kopenhagen gibt es fünfmal mehr Fahrräder als Autos, gut ein Viertel der Familien mit zwei Kindern nutzt ein Lastenrad. Alle Kopenhagener zusammen radeln täglich 1,4 Millionen Kilometer. Nur 14 Prozent fahren täglich Auto. (wr.de)

Dafür wurden z.B. zum Teil breite und sichere Fahrradwege ermöglicht: So muss man sich nicht mehr mit Autos um den Platz auf der Straße kämpfen – der Fahrradweg ist nun direkt neben dem Gehweg – und durch einen Parkplatzstreifen von der Autostraße getrennt. Dieser Umbau dauert natürlich – in den kommenden Jahren sollen aber weitere 70 Kilometer solcher getrennten Radwege kommen. Zudem ist die Ampelschaltung nicht auf Auto- sondern auf Radfahrer ausgelegt.

Die Investitionen in den Radverkehr enden aber hier nicht an der Stadtgrenze. Damit PendlerInnen aus den Vororten ebenfalls mehr und mehr auf das Fahrrad umsteigen, werden sogenannte Fahrradhighways gebaut. Sechs davon gibt es bereits, 28 Highways sollen es werden. Und wem unterwegs die Power ausgeht, der kann das Fahrrad kostenlos in Zügen mitnehmen. Und auch hier stimmt die Ampelschaltung: „Mit 20 Kilometern pro Stunde rollen Radler vom Vorort Albertslund per grüner Welle ohne Stopp bis nach Kopenhagen.“ (fr.de)


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public DomainStockSnapPixabay

#290 Kältebusse für Menschen ohne Obdach

Die Wintermonate sind für obdachlose Menschen die schwierigste Zeit im ganzen Jahr. Glücklicherweise gibt es Kältebusse in Deutschland und Österreich, die sich um diese Menschen umschauen. enorm Magazin hat die Kontaktdaten für deutsche Städte gesammelt, hier gibt es dafür die Kontaktdaten für österreichische Städte.

Die Tage werden kürzer und zugleich auch immer kälter. Für viele Menschen auf der Straße beginnen damit die schwierigsten Monate des ganzen Jahres. Rund 335.000 Menschen (Zahlen von 2016) in Deutschland und rund 37.000 Menschen (Zahlen von 2006) in Österreich gelten als obdachlos – für die Schweiz konnten keine gesicherten Zahlen gefunden werden.

Damit diese Menschen die erbarmungslosen Witterungsverhältnisse ertragbarer werden, gibt es die Einrichtung der Kältebusse. Diese leisten niederschwellige Akuthilfe. Diese bieten zum Teil warmes Essen und Getränke an, und im Rahmen der Möglichkeiten auch Schlafsäcke, -plätze und Decken.

Deutschland

enorm Magazin hat hier die Telefonnummern der Kältebusse in den Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart zusammengetragen.

Österreich

In Österreich gibt es dieses Angebot in der klassischen Form bislang nur in Wien, in anderen Großstädten gibt es aber auch andere Angebote (Speisen, Getränke oder kostenlose medizinische Versorgung).

Wien

Caritas-Kältetelefon
Telefon: 01/480 45 43
E-Mail: kaeltetelefon@caritas-wien.at

Canisibus – Suppenbus

Louise-Bus – Medizinbus
Montag bis Freitag an verschiedenen Orten in Wien, alle Zeiten online

Linz

Help-Mobil – Mobile Basisversorgung
Telefon: 0676 877 623 42
E-Mail: help.mobil@caritas-linz.at

am Montag
von 17 – 18:45 Uhr am Domplatz, Eingang Herrenstraße
von 19 – 20:45 Uhr am Volksgarten (gegenüber Arbeiterkammer)

am Freitag
von 17 – 18:45 Uhr am Domplatz, Eingang Herrenstraße
von 19 – 20:45 Uhr bei der Martin-Luther-Kirche, Martin-Luther-Platz 1

Salzburg

Virgilbus – Medizinische Versorgung für Obdachlose
Nicht direkt ein Kältebus – aber die Möglichkeit für Obdachlose niederschwellige medizinische Beratung anzubieten
jeden Sonntag in Quartiren und auf Plätzen, welche von Obdachlosen und BettlerInnen häufig frequentiert werden

VinziBus – Hier werden (das ganze Jahr über) täglich belegte Brote und Tee ausgegeben.

Graz

VinziBus – Hier werden (seit 1991) täglich an drei verschiedenen Ausgabestellen belegte Brote und Tee ausgegeben. Um 20 Uhr im Augarten, um 20.30 am Jakominiplatz und um 21 Uhr am Hauptbahnhof.

Marienambulanz – rollende Ambulanz
Mariengasse 24
Eingang Kleiststraße 73
8020 Graz
Telefonnummer: 0316/8015-351
E-Mail: marienambulanz@caritas-steiermark.at

Klagenfurt

Vinzibus – Wie in Graz kein wirklicher Kältebus, aber auch hier täglich Ausgabe von belegten Broten und Tee

Innsbruck

medcar(e) – soziale und medizinische Basisversorgung

Öffnungszeiten:
Ordination Südbahnstraße 1, 6020 Innsbruck: 
MO 15:45 Uhr – 18:00 Uhr
MI 9:00 Uhr – 10:00 Uhr anschließend Teestube, Kapuzinergasse 43, 6020 Innsbruck

Medcare Bus (mobil Innsbruck Innenstadt):
FR ab 17:00 Uhr

Vinzibus Innsbruck

Info: Sobald Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu weiteren mobilen Einrichtungen für obdachlose Menschen auftauchen, wird diese Liste natürlich erweitert. Vielen Dank an Caritas-Chef Michael Landau für die rasche Antwort auf meine Tweetanfrage!


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain, josemdelaaPixabay

 

#214 Wiener Start-Up reißt für Menschen mit Behinderung auf Konzerten Barrieren ein

Das Start-Up „Full Access“ ist Anlaufstelle für Menschen mit Musikbegeisterung und Behinderung. Sie möchten jedem Menschen einen Konzertbesuch organisatorisch ermöglichen und damit vorhandene Barrieren überwinden oder gleich ganz einzureißen.

Martina Gollner und Christina Riedler kennen sich bereits seit der Schule – und im Mai 2016 wurden sie schließlich zu Gründerinnen. Ihr gemeinsam gegründete Start-Up nennt sich Full Access und ist Anlaufstelle für Menschen mit Musikbegeisterung und Behinderung. Sie möchten jedem Menschen einen Konzertbesuch organisatorisch ermöglichen und vorhandene Barrieren überwinden oder gleich ganz einzureißen.

Für Gollner, die selber hochgradig sehbehindert ist, war es lange Zeit nicht möglich, große Konzerte zu besuchen. Riedler hat sie schließlich irgendwann zu einem Konzert von Bad Religion begleitet und so wurden die Freundinnen regelmäßige gemeinsame Konzertgeherinnen und erkannten dabei auch noch eine auszufüllende Nische. Die Idee entstand aber auf einem Iron-Maiden-Konzert in Knebworth (England), als ein junger Mann auf einer Krankenliege teilnahm. Er konnte sich nicht bewegen, wurde künstlich ernährt und war in Begleitung von zwei Pflegern. „Da dachte ich mir: Wenn dieser Mensch auf einer Krankenliege so etwas erleben kann, weil es ihm so wichtig ist, müssen wir was tun, damit auch jeder diese Chance hat“, erzählt Riedler im Gespräch mit der Journalistin Conny Sellner auf meinbezirk.at.

Ihre Zielgruppe sind Menschen mit Behinderung, chronischen und psychischen Erkrankungen oder Lernschwierigkeiten. Und im Interview erklären sie auch ihren umfangreichen Aufgabenbereich:

Wir organisieren Tickets für Events, kümmern uns um Begleitpersonen und klären mit dem Veranstalter ab, wie die Location auch für behinderte Menschen ausgestattet ist. Wir beraten auch Veranstalter selbst, um mehr Verständnis für behinderte Fans aufzubauen. (Claudia Riedler, meinbezirk.at)

Für die beiden Gründerinnen ist es wichtig, dass FullAccess als Start-Up und nicht als Verein verstanden wird. Die KundInnen nehmen eine Dienstleistung in Anspruch, zahlen dafür – und genau das ist ein wichtiger Punkt.

In naher Zukunft soll mit Aeon Tickets der ersten Ticketshop weltweit starten, der sich explizit auf die Bedürfnisse von Menschen mit allen Behinderungen spezialisiert.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: Pressefoto von Full Access

#204 Spezielle Ausbildung zur ärztlichen Behandlung von Menschen mit Mehrfachbehinderung

In Wien sollen neue Ausbildungsmodule für ÄrztInnen und PflegerInnen den Umgang mit und die Behandlung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen verbessern.

Die Stadt Wien und die Wiener Gebietskrankenkasse haben Unterlagen erarbeitet, um die Behandlung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen für ÄrztInnen und PflegerInnen zu erleichtern. Die Unterlagen mit dem Namen „Geko Wien“-Pass sollen als Hilfsmittel dienen, in denen strukturiert Informationen zu PatientInnen eingetragen werden können.

Darin gesammelt werden Kompetenzen, Verhaltensweisen, spezielle Bedürfnisse und wichtige medizinische Daten der Passbesitzer. Denn diese geben selbst oft nur eingeschränkte Auskunft über ihre Gesundheit, Ärzte müssen sich darauf verlassen, was Sachwalter, Eltern oder Angehörige erzählen. (Oona Kroisleitner, derStandard.at)

In Wien gibt es die „Ambulanz für Menschen mit intellektueller und Mehrfachbehinderung der Barmherzigen Brüder Wien“ – dort sind natürlich die PflegerInnen und ÄrztInnen bereits genau auf den Umgang und die Kommunikation mit den PatientInnen geschult.

Die Gesundheits- und Sozialstadträtin möchte das nun ändern:

Mit dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen wurden daher Qualifizierungsmodule für diese Patientengruppe erarbeitet. In fünf Modulen soll ein Basisverständnis, Wissen über spezielle medizinische und pflegerische Anforderungen, Verständnis für die Lebenswelten und Kompetenzen zu Kommunikation vermittelt werden. Gespräche mit den Bildungseinrichtungen und Berufsverbänden würden bereits laufen, eine Lehrplanumstellung benötige aber eine längere Vorlaufzeit. (derStandard.at)


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public DomainCORIGLIANOADVPixabay

#199 Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes

Der Verein PULS hat eine Mission: Die Überlebensrate nach dem plötzlichen Herztod soll verbessert werden. 12.000 ÖsterreicherInnen sterben jährlich daran – und oftmals könn(t)en Ersthelfer die Chance, den Herzstillstand zu überleben, massiv erhöhen.

Der 2009 in Österreich gegründete Verein PULS hat eine Mission: Die Überlebensrate bei plötzlichem Herztod soll verbessert werden. Jährlich sterben 12.000 ÖsterreicherInnen pro Jahr daran – und ein Mitgrund ist, dass viele Menschen vor Ort keine Erste Hilfe leisten. Doch gerade die Laienhilfe kann Leben retten – jede verstrichene Minute bis zum Eintreffen der Rettung und des Notarztes kann tödlich sein. Ersthelfer könnten die Überlebenschance bei einem Herzstillstand von 11 Prozent auf 70 Prozent erhöhen.

Dr. Mario Krammel, geschäftsführender Präsident des Vereins, denkt, dass die Angst, etwas falsch zu machen, der Grund ist, warum so oft nicht geholfen wird. Aber er betont: Nichts ist falscher als nichts zu tun. Ein Pilotprojekt des Vereins beginnt bei der Aufklärung gleich im Kindesalter: Das Thema Reanimation wird im Schulunterricht bereits in der dritten Volksschulklasse (3. Schulstufe) behandelt. Zusätzlich sollen im öffentlichen Raum verstärkt Defibrillatoren installiert werden – ebenso werden „First Responder“, also Feuerwehr oder Polizei, mit Defibrillatoren ausgestattet. Dadurch liest man immer häufiger Meldungen wie diese: „Mein bester Einsatz“- Polizisten als Lebensretter

Rufen – Drücken – Schocken – Drei Schritte, wie man im Notfall Erste Hilfe leistet

  1. Rufe zu allererst den Notruf: in Österreich 144, in Deutschland, Schweiz und international: 112
  2. Lege deine Hände übereinander und drücke kräftig (5 bis 6 cm tief) und mittig auf den Brustkorb der betroffenen Person – mindestens 100 Mal pro Minute. Keine Angst, dabei dürfen auch schon einmal die Rippen knacksen.
  3. Falls du einen Defibrillator zur Hand haben (In Österreich: 144.at/defi, in Deutschland: Defikataster.de, in der Schweiz: herzsicher.ch) solltest benutze diesen! Keine Sorge, sie sind meistens mit einer integrierten Anweisung ausgestattet, sodass bei der Anwendung nichts schiefgehen kann.

Quelle: schroedingerskatze.at


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public DomainsuccoPixabay

#150 Mit listnride Fahrräder verleihen und selber ausleihen

Mit listnride haben zwei Gründer ein Airbnb für Fahrräder gestartet: Dabei kann man von Privatpersonen, Herstellern und Bike-Shops direkt verschiedenste Arten von Fahrrädern ausleihen.

Fahrradverleihe sind nichts Neues und auch BikeSharing wie z.B. das CityBike in Wien gibt es bereits. Doch „listnride“ möchte gerne etwas anderes sein – eine Art Airbnb, nur statt um Wohnungen soll es diesmal eben um Räder gehen.

Johannes Stuhler und Gert-Jan van Wijk haben sich im Studium kennengelernt, teilen die Leidenschaft des Radfahrens und haben deshalb ihre Idee einer Onlineplattform in die Realität umgesetzt. Nach München und Berlin sind sie nun auch bereits in Amsterdam und Wien aktiv. Grundsätzlich kann listnride aber überall funktionierten, wo sich nur genügend verleihende Menschen/Unternehmen finden.

Ob ein einfaches Stadtfahrrad, ein Mountainbike, ein E-Bike oder ein Lastenfahrrad – die Plattform bietet für jeden Geschmack des richtige Zweirad. Von den rund 1.500 gelisteten Rädern kommen übrigens 70 % von Bike-Shops oder den Herstellern selbst und 30 % werden von privaten VerleiherInnen angeboten.

Für die Hersteller und Bike-Shops ist es eine gute Möglichkeit, die neuesten Modelle herzuzeigen – für die KundInnen die Möglichkeit, ohne Kaufzwang ebendiese Modelle auszuprobieren und zu nutzen.

Wer sich fragt, was passiert, wenn das Rad beschädigt oder gestohlen wird: Dafür gibt es zwar keine Versicherung, aber eine Art Ausfallfond. Im Jahr 2017 wollen sie 10.000 Leihvorgänge erreichen – langfristig soll die Plattform europaweit angeboten werden.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain, Pexels, Pixabay

 

 

#82 „Together“ – Warme Speisen gegen die Kälte

Das Wiener Restaurant Dresdnerhof gab im kalten Winter innerhalb von 8 Tagen über 300 Speisen an Bedürfte aus – eine spontane Aktion mit bleibendem Eindruck.

Nach einem Vorfall in Wien, bei welchem zwei obdachlose Menschen beim Versuch, ein Feuer zu machen, verbrannten, hat das Wiener Restaurant Dresdnerhof die Aktion „Together“ gestartet. Aufgrund der lang anhaltenden Kälte im Jänner bot der Betreiber Manuel Schmidt von 23. Jänner bis 31. Jänner bedürftigen Menschen täglich eine Speise und Zeit zum Aufwärmen an.

Diese Aktion wurde mittels Facebook-Posting in die Welt hinausgetragen, über 10.000 Mal wurde der Beitrag geteilt. Und genau dort erzählt Schmidt auch vom Umfang seiner Hilfsaktion:

Wie man sieht sind Aktionen wie diese wirkungsvoll und zeigen, dass spontane Ideen oft einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eine weitere Möglichkeit, Speisen für bedürftige Menschen mitzufinanzieren ist die Aktion „Suppe mit Sinn“ der Wiener Tafel. Am Ende der (diesjährigen) Together-Aktion wurde der Wirt Manuel Schmidt mit der goldenen Ehrenmedaille der Österreichischen Albert-Schweitzer-Gesellschaft ausgezeichnet.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain, geralt, Pixabay