WissenschaftlerInnen der University of Texas (USA) und der Hanyang University (Südkorea) haben einen Kohlenstoff-Nanorröhrengarn entwickelt, der Strom erzeugen kann. Wenn man den Garn in Bewegung ist, er gedehnt oder gezwirbelt wird, erzeugt er elektrische Spannung.

Der Garn wird aus Kohlenstoff-Hohlzylindern gewonnen, die einen zehntausendmal kleineren Durchmesser als ein menschliches haar haben. Aus denen wird ein leichter und elastischer Garn gesponnen und mit einem salzhaltigen Feststoffpolymer ummantelt. Im Gegensatz zu normalen Kondensatoren braucht der Garn keine externe Energiequelle, die den Kondensator mit Ladung versorgt.

So könnten Batterien in Wearables (also Fitness-Tracker oder Smartwatches) in Zukunft der Vergangenheit angehören. Ebenso könnte aus dem Garn Kleidung hergestellt werden, die allein durch das Tragen (und der Bewegung am Körper) Energie herstellen könnte.

Das Forschungsteam hat bereits ein Patent auf die sogenannten Twiston-Garne eingereicht. Bis zur Marktreife wird es jedoch noch einige Jahre dauern.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: CC0 Public Domain3dman_euPixabay

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