In den vergangenen 20 Jahren ist der Gebrauch von Gewächshäusern in der Nahrungsmittelindustrie um das Sechsfache angestiegen. Weltweit nehmen sie eine Fläche von 3,6 Millionen Hektar ein. Daher ist es natürlich das Ziel, den Stromverbrauch für diese Gebäude stark zu reduzieren. ForscherInnen der University of California haben nun ein „rotes Gewächshaus“ vorgestellt, in welchem nicht nur die Pflanzen erfolgreich wachsen, sondern auch der Strom hergestellt wird, der für den Betrieb des Gewächshauses benötigt wird.

Dabei sind es nicht klassische Solarzellen – sie würden das Gewächshaus abdunkeln und damit zwar Strom erzeugen, aber die Pflanzen nicht wachsen lassen. Journalistin Karina Nasaeva erklärt im enorm Magazin die Funktionsweise dieser neuartigen Solarelemente:

Die Solarelemente, die von Professor Michael Loik mitentwickelt wurden, absorbieren allerdings nur die grünen und Teile der blauen Wellenlängen des Lichtes. Sie werden auf kleine Streifen von Solarzellen geleitet und können so Strom produzieren. Die restlichen, roten Wellenlängen bleiben für die Photosynthese der Pflanzen übrig. (enorm-magazin.de)

80 Prozent der Pflanzen wachsen in diesen roten Gewächshäusern ganz normal, 20 Prozent wachsen sogar schneller. Und Tomaten brauchen zudem 5 Prozent weniger Wasser.


Weiterführende Links und Quellen:

Bildquelle: aus der Pressemitteilung, Bild von Nick Gonzales

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